Klar war ja, das wir erst einmal in den Pool gingen nach dem Frühstück. Da das Einfache hin- und herschwimmen auf Dauer doch recht „langweilig“ wird, und der Bademeister eine Spaßbremse ist, muss etwas Neues her.
Wir durften im Wasser nicht mit einem Ball spielen. Auch das gegenseitig unter Wasser drücken oder hochschmeißen aus dem Wasser war verboten. Eigentlich wirkte es so, dass alles verboten war, was jugendlichen Spaß machen könnte. Wobei, dass Springen in das Wasser vom Beckenrand war erlaubt.
Somit kamen die Mädels auf die Idee einige klassische „Kinderspiele“ zu spielen. Wir haben es jedoch mit dem großen Unterschied gespielt, dass wir es nicht an Land gespielt haben, sondern im Wasser. So spielten wir „Blinde Kuh“, „Gordischer Knoten“, „Fischer Fischer wie tief ist das Wasser“, „einfaches ticken“ und „Marco Polo“. Es war recht lustig, und wir wurden von einigen blöd angeschaut. Zum Glück hat der Bademeister uns das nicht auch noch untersagt.


Ursprünglich wollten wir am Abend nochmals in die Billardbar, da es uns dort so gut gefallen hat. Jedoch schafften wir es nicht, uns aufzuraffen um in die Stadt runter zu gehen. Nachdem wir in der Pizzeria Essen waren, wo wir schon öfters waren, blieben wir recht lange dort noch sitzen. Wir erinnerten uns, dass hier ebenfalls nebenan eine englische Bar war. Wir beschlossen in diese zu gehen, anstelle runter in die Stadt. Dort wurde Livemusik gespielt und getanzt.




Und wir haben gelernt, man sollte nicht jede Wette annehmen!